Samstag

19.01.2019

20:30 Uh

Pohlmann - Jahr aus Jahr ein // Zusatzkonzert // Ausverkauft

VVK: 20 Euro zzgl. Gebühren

Pohlmann begreift das Fallen und Stolpern immer als Teil des Plans. „Wer schwimmen lernen will, muss Durst
haben“, ist eine seiner Devisen. Seine Texte sind vielschichtig und eben auch easy, wie bei seinem all time favorite „Wenn jetzt Sommer wär“, oder auch in „Vor deiner Tür“, das von dem Betrunkenen handelt, der unten vor dem Mietshaus seine Freundin um Einlass begehrt. Viele philosophische Ansätze sind in den Songs enthalten. „Ich empfinde es als aufregend und spannend mich zu fragen, was das ist, das „Sein“. Es beinhaltet Schreck und Glück gleichermaßen. In Songs wie „Himmel und Berge“ oder „Lichterloh“ sind diese Gedanken enthalten und äußern sich in Zeilen wie „sofern wir uns verstehen sind wir uns nicht“ oder "Glaube komm, und führ mich hinters Licht, hier am Ende meines Tunnels sitze ich und brenne lichterloh…“.“ Pohlmanns Cellist Hagen Kuhr lässt auf seine Art den Honig in die ruhigen Stücke einfließen und überzeugt als Cellobassist bei den uptempo Nummern als „Wild Child“. Pohlmann sagt: „Wenn man, während man Musik macht, so tief in die Materie eintaucht, dass man sich verliert, passiert etwas mit einem, das man im Proberaum nicht üben kann: Ich glaube, Musik ist live immer dann magisch, wenn die Musiker selbstvergessen, alle Kontrolle über sich abgeben. Du verlierst dich, und dann spielst du wie von selbst. Als ich Reiner und Hagen kennengelernt habe sind wir immer abgedriftet, wie Kinder, die beim
Spielen ganz gegenwärtig sind. Dieses Gefühl wollen wir auf die Bühne bringen.“

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