Liebe Speicher-FreundInnen,

was war das doch für eine schöne, verrückte Jubiläums Sause mit euch im Juni! 40 Jahre Speicher - Wir sagen vielen Dank an all die, die mit dabei waren, die mitgeholfen und um, auf, neben und hinter der Bühne Wahnsinniges geleistet haben. Es war ein perfekter Tag, bei bestem Wetter (hatten wir euch ja versprochen ;) Ein riesen Spaß mit Passepartout, Liedfett, Turbostaat und natürlich Mambo Schinki. Am 18.07. gehen wir erstmal in die offizielle Sommerpause, dann gibt es bei uns interessante Ausstellungen zu entdecken, schaut da auf jeden Fall vorbei! Ab dem 02.09. geht es dann auch wieder mit frischen Konzerten weiter, auch wenn wir die aktuelle Situation kritisch verfolgen und das Beste hoffen.

Das Gute ist, es gibt bei uns viel zu entdecken und wir haben immer noch Bock und freuen uns, mit euch zu tanzen, zu schnacken und zusammen Kultur zu erleben. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, euch nach draußen zu bewegen.
 
Wenn ihr Lust auf Konzerte habt, nutzt bitte den Vorverkauf! Das hilft ungemein bei der Planung und gibt auch ein gutes Gefühl. Tickets für Veranstaltungen, die wegen der Corona-Maßnahmen nicht stattfinden konnten, behalten ihre Gültigkeit bei einem eventuellen Nachholtermin, können aber auch an den Vorverkaufsstellen, an denen sie gekauft wurden, zurückgegeben werden.

Den Einlass in den Speicher regelt jeweils die aktuelle "Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus" des Landes Schleswig-Holstein. Wir empfehlen, bei allen Veranstaltungen eine Maske zu tragen. Eure und unsere Gesundheit ist uns am wichtigsten und wir möchten, dass sich alle Gäste bei uns sicher fühlen können. Danke für euer Verständnis!

Übrigens, für SchülerInnen, TeilnehmerInnen von Freiwilligendiensten oder ALG2-EmpfängerInnen gibt es das 5€-Ticket, das pro Veranstaltung gilt! Einfach ins Büro kommen und Bescheid vorlegen. Bei Fragen einfach anrufen.

Liebe Grüße, wir sehen uns im Speicher!

Euer Speicher-Team

Spenden bitte an:

Name: Speicher Husum e.V.

IBAN: DE04 2175 0000 0100 0288 77

Das Speicherbüro ist derzeit montags von 10-13 Uhr und donnerstags von 10-16 Uhr besetzt.

Bleibt gesund - gemeinsam stehen wir das durch!

 

Sonntag

04.09.2022

18:00

Coogans Bluff / Support: Brother Grimm

VVK: 16 € zzgl. Gebühren

AK: 18 €

Nach „Flying To The Stars“ nun ein Zwischenstopp in „Metronopolis“. Das Logbuch dieser Band ist voller Umwege und lässt die Reisekoordinaten des Quintetts kaum noch rückverfolgen. Ist es das siebte Album oder nur das sechste Studiowerk, weil man das Live-Doppel-Album ignorieren darf? Oder nur das Fünfte, weil das Dritte - “Poncho Express” – nur ein Mini-Album war? Aber gerade dieses gilt als Klassiker und präsentiert mit „Beefheart“ einen zentralen Song der Band-Biografie. Und haben nicht COOGANS BLUFF mit diesem dritten Album erst den Weg gefunden und ihre Reise angetreten? Und woher kommen sie überhaupt? Aus Rostock, aus Berlin oder gar aus Leipzig? Aus einem ausgebauten LKW oder einem Raumschiff mit Zwischenstopp bei uns…? Man weiß es nicht.
Die Medien verzweifeln an einer adäquaten Beschreibung der Musik und Kategorisierungen für Plattenkisten oder Reviews. Eine Zuordnung zu Epochen und Stilen scheint schwer möglich. Von Album zu Album nehmen neue musikalische Bestandteile an Gewichtung zu, andere werden kleiner, unbedeutender oder verschwinden völlig: Krautrock, Progressive, Fusion finden wir auf den Flugrouten, aber auch Spacerock, Psychedelic oder Bluesrock. In alten Kursbüchern liest man gar von Stonerrock, Funk und Heavy.
Doch es blieb immer erkennbar COOGANS BLUFF. Eine selbsterklärende Band, die sicherlich retro-rockt, aber frisch, zeitgemäß und vor allem eigenständig klingt. Eine Band, die sich selbst als Referenz nennt. Und „Metronopolis“ ist ihr nächster Stopp im Rock-Universum.

Homepage: https://www.coogansbluff.de/neues
Facebook: https://www.coogansbluff.de/facebook-de

Brother Grimm
Da ist er wieder. BROTHER GRIMM, legt sein drittes Album vor und lädt ein, in seine dunkle, faszinierende und einzigartige Welt. Es bleibt bedrohlich, schwer, dunkel, tiefgehend und nimmt den Hörer komplett ein, verschlingt ihn oder spuckt ihn am Ende ungeliebt wieder aus. Auch wenn der Bruder diesmal neue Farben angerührt hat und rein optisch die dunklen Welten der Vergangenheit verlassen hat. Auch wenn diesmal der Bandcharakter weiter ausgespielt und auch auf Tour gebracht wird. Es bleibt unverkennbar und einzigartig
BROTHER GRIMM.
 
Sein letztes Album erzeugte ein Medienecho voller Ehrfurcht und Respektbekundungen und dennoch, oder gerade deswegen, wurde hilflos nach Vergleichen gesucht, um es stilistisch einzufangen.
Man beschrieb die Musik als „zeitlupenartigen Blues- und Folk-Meditationen“ (Rolling Stone) oder wortspielte „groß, schwarz, stark – der aufsehenerregende Künstlerriese setzt auf Finsterfarbenes“
(Eclipsed). Die Musik überrollte und schien für einige schwer fassbar, dass man „nicht immer bereit (ist) für solch eine Dichte / Wucht / Schwere / Tortur“ (Tracks Magazin), andere frohlockten befreiend: „Absoluter Wahnsinn! Brother Grimm ist auf jeden Fall die bisher heißeste Neuentdeckung des noch jungen Jahres.“ (Pretty in Noise)
Man könnte Reviews und Stories unendlich zitieren, aber die Ohnmacht der Stilfindung wird nur deutlicher. „Shoegazer-Drone-Blues in Fuckmoll.” (Free Your Soul), „skelletierter Bar-Blues“ (Ox Fanzine) oder „alles irgendwo zwischen David Lynch und dem Soundtrack einer tiefdunklen Winternacht“ (Hooked On Music) sind jedoch gute Schilder, um den Weg zu finden. Minimalistisch arrangierte Songs zwischen experimentellem Noise-Dröhnen, düsterem Experimentalblues und hypnotischem Postrock auf der Suche nach dem Licht.

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